Lass deine Nahrung deine Medizin sein

Und deine Medizin deine Nahrung

(Hippokrates von Kos)

Empfehlungen zur Ernährung bei genetisch bedingter Prädisposition für ein breites Spektrum an Zivilisationserkrankungen

Bei dem Vergleich der Volksgesundheit von heute noch existierenden „primitiven“ und „zivilisierten“ Völkern fällt auf, dass diejenigen, die sich „ursprünglich“ ernähren - also fett- und proteinreich – bei gleichem Lebensalter so gut wie keine sogenannten Zivilisationskrankheiten entwickeln. Im Rahmen der „Zivilisierung“ und der zunehmenden Lebensmittelverarbeitung nimmt der Anteil an Erkrankungsfällen drastisch zu. Nahezu gleichzeitig steigt die Fallanzahl der Zivilisationskrankheiten, .....

Diabetes Mellitus Typ 2

Kohlenhydrate in der Ernährung bewirken einen mehr oder weniger raschen Glukose-Anstieg im Blut, wodurch die Bauchspeicheldrüse veranlasst wird, Insulin auszuschütten. Das Insulin ist notwendig für die Aufnahme großer Mengen Zuckers in die Muskelzellen, wo die Glukose als schneller Energielieferant dient. Insbesondere wenn schnell verfügbare und damit....

Arteriosklerose

Unter einer kohlenhydratreichen Ernährung sind die Lipoproteinpartikel (VLDL und LDL), die Transportvehikel des Blutfettes reicher an Triglyceriden, als unter einer fettreicheren Ernährung. Diese triglyceridreichen Partikel enthalten relativ weniger Cholesterin als normale Partikel. Cholesterin jedoch verleiht den Lipoproteinpartikeln eine lockere Struktur. Im Laufe der Zeit....

Morbus Alzheimer

Patienten, die an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt sind, haben ein signifikant erhöhtes Risiko, auch an M. Alzheimer zu erkranken. Ein Phänomen ist das verstärkte Auftreten von AGE’s (advanced glycation endproducts), die auch in verschiedenen Geweben bei Diabetes-Patienten in großen Mengen anzutreffen sind und darüber hinaus in den Ablagerungen von....

Krebs

Im Laufe unseres Lebens entarten immer wieder Zellen durch Mutationen während der Zellteilung, die aber zum Glück meist rechtzeitig erkannt, repariert oder ausgemerzt werden können. Insulin versorgt die Krebszellen mit dem „Supertreibstoff“ Glukose sowie Wachstumssignalen, was der entarteten Zelle einen immensen Wachstumsvorteil vermittelt. Der Insulin-ähnliche.....

Bluthochdruck

Die Aufnahme von Kohlenhydraten veranlasst die Nieren, Salz im Körper zurückzuhalten statt es auszuscheiden. Vermittelt wird dieser Effekt durch einen erhöhten Insulinspiegel, der die Nieren dazu veranlasst, Salz aus dem vorläufigen Harn rückzugewinnen. Der Körper hält kompensatorisch Wasser ....

Kohlenhydrate

Je höher ein Lebensmittel verarbeitet ist, desto geringer ist seine ernährungsphysiologische Qualität. Haushaltszucker besteht aus den Bausteinen Glukose und Fruktose. Glukose geht gleich in Blutzucker über, Fruktose teilweise und etwas verzögert. Zucker ist in vielen Süßigkeiten und süßen Getränken.....

Essen mit Köpfchen

Eine Ernährungsmethode muss sich natürlich gut in den Alltag integrieren lassen, ohne dass lästige Berechnungen von Kalorien und das Abwiegen von Lebensmitteln nötig sind. Am einfachsten ist es, sich die im Folgenden abgebildete Pyramide einzuprägen. Lassen Sie sich von unseren Rezepten verwöhnen.....

Übergewicht

Übergewicht in Folge von kohlenhydratreicher Kost entwickelt sich vornehmlich aufgrund hoher Insulinschwankungen, denen der Körper nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit ausgesetzt ist. Insbesondere schnell verfügbare (leicht verdauliche) Kohlenhydrate wie beispielsweise .....

Ernährung und Zivilisationskrankheiten

Fakt ist, dass unser Gesundheitszustand mit unserem Lebensstil und unserer Ernährung zu tun. Schauen wir uns mal heute noch existierende sogenannte „primitive“ Völker an und vergleichen diese mit „zivilisierten“ Völkern, die durch eine Lebens- und Ernährungsweise nach westlichem Vorbild geprägt sind, fällt folgendes auf: diejenigen, die sich „ursprünglich“ ernähren - also fett- und proteinreich –so gut wie keine der sogenannten Zivilisationskrankheiten entwickeln. Das liegt auch nicht daran, dass sie früher sterben, wie gerne angeführt wird; im Gegenteil. Was also unterscheidet unsere Ernährung so grundsätzlich von der ursprünglichen, für den Menschen geeigneten Ernährung? Viele „Kleinigkeiten“ in unseren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten haben sich geändert, nicht aber unsere Biologie....

Alles Zucker oder was?

Es stimmt, dass der Körper einen gewissen Anteil von Zucker im Blut benötigt. Z. B. sind rote Blutkörperchen komplett abhängig von dieser Energiequelle und auch die Zellen der Nebennierenrinde tun sich ohne Zucker schwer. Ausreichend Zucker ist bereits in Gemüse und Obst enthalten. Eine zusätzliche Kohlenhydrat-Quelle ist nicht erforderlich. Bei Bedarf kann der Körper sogar selbst Kohlenhydrate herstellen. Nicht wahr ist, dass das Gehirn Zucker benötigt. Nach einer gewissen Umstellungsphase auf Fett als Energiequelle nutzt das Gehirn sogenannte Ketonkörper, die man sich als vorverdaute Fettsäuren vorstellen kann. Funktioniert erst einmal die Ketonkörper-Verwertung im Gehirn, kann dieses Organ auf eine viel effizientere und schonendere Energieform zurückgreifen als auf Zucker....